Endgeräte

Ausstattung mit mobilen Endgeräten: Notebooks, Tablets und Smartphones

Abhängig von den angestrebten Einsatzszenarien gibt es unterschiedliche Anforderungen an die Endgeräte für den Schulalltag. Neben ausreichendem Funktionsumfang und Anschlussmöglichkeiten sollte auch auf eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzungsdauer geachtet werden. 

Ausstattungsvarianten

Für die Ausstattung der Schüler/innen mit mobilen Endgeräten gibt es verschiedene Möglichkeiten. In der Praxis wird meist eines der folgenden Modelle oder eine Kombination daraus angewendet. Welche Variante sich ais pädagogischer Sicht empfiehlt, hängt stark davon ab, wie intensiv die mobilen Endgeräte im Unterricht genutzt werden und ob diese auch zu Hause eingesetzt werden sollen.

Variante 1 

Bring Your Own Device (BYOD)

Schüler/innen können in dieser Variante ein beliebiges eigenes Endgerät mitbringen. Meist legt die Schule grundlegenden Anforderungen wie Bildschirmgrösse oder WLAN-Fähigkeit fest.  

Vorteile

  • Die mobilen Geräte sind sowohl im Unterricht als auch zu Hause (z. B. zur Erledigung der Hausaufgaben) einsetzbar. Die Vertrautheit der Schüler mit den Geräten sowie deren Medienkompetenz können dadurch nachhaltig gefördert werden.
  • Die Schüler/innen lernen Verantwortung für ihre Geräte zu übernehmen, etwa dafür, dass sie geladen oder die benötigten Apps installiert sind. Probleme mit dem Gerät müssen sie selbst oder mit Dritten, wie Verwandten, Freunden oder Medientutoren der Schule lösen.
  • Das Wissen um unterschiedliche Soft- und Hardwarelösungen wird gefördert.
  • Eine 1:1-Ausstattung aller Schüler/innen mit mobilen Endgeräten ist bei BYOD möglich.

Nachteile

  • Die finanzielle Belastung der Eltern kann  insbesondere einkommensschwache Familien überfordern. 
  • Die Vielfalt verschiedener Endgeräte kann Lehrkräfte technisch schnell überfordern und dazu führen, dass sie im Unterricht nicht oder nur sparsam eingesetzt werden.
  • Die Einbindung der Geräte in das Schulnetz kann mit hoher technischer Komplexität verbunden sein.
  •  Es können sich eigentums- und datenschutzrechtliche Fragen stellen, etwa wenn die Schule die Installation und Nutzung von bestimmten Apps auf schülereigenen Geräten verlangen möchte.

Fazit

Diese Variante eignet sich, wenn das Medienkonzept einen durchgängigen Einsatz von mobilen Endgeräten im Unterricht vorsieht. Die Heterogenität der Endgeräte kann jedoch sowohl für Schüler als auch für Lehrkräfte eine beträchtliche Herausforderung sein und den Umgang mit den Geräten im Unterricht erschweren.


Variante 2 

Schuleigene Geräte (Schulausstattung)

In dieser Variante beschafft und unterhält die Schule einen Pool von Endgeräten und stellt sie den Schülern/-innen zur Verfügung. Die Endgeräte bleiben im Besitz der Schule.

Vorteile

  • Die Schule kann sicherstellen, dass einheitliche Hardware und Software verwendet wird. 
  • Die technischen Anforderungen an Lehrkräfte sind dank der geringeren Heterogenität der Geräte tiefer als bei BYOD. Dadurch sinkt auch die Hemmschwelle für den Einsatz der Geräte im Unterricht.
  • Auf den Geräten befinden sich nur Anwendungen, die für die schulische Arbeit benötigt werden. Dadurch ist die Ablenkungsgefahr geringer.
  • Die Geräte lassen sich mittels einer Verwaltungs-App zentral steuern. Z.B kann die Lehrperson die Bildschirme in bestimmten Unterrichtsphasen schwarz schalten.
  • Es treten keine besonderen eigentumsrechtlichen Fragen auf. 

Nachteile

  • Eine 1:1-Ausstattung aller Schüler/innen mit einem mobilen Endgerät ist aus Kostengründen meist nicht möglich.
  • Schuleigene Geräte bringen einen beträchtlichen organisatorischen und technischen Aufwand mit sich, etwa für das Installieren, Austeilen, Einsammeln, Aufbewahren und Laden der Geräte.
  • Es muss aus Datenschutzgründen sichergestellt werden, dass nach der Verwendung eines Endgeräts alle persönlichen Daten des Schülers oder der Schülerin vollständig gelöscht werden.

Fazit

Diese Variante empfiehlt sich, wenn die Geräte im Unterricht nur punktuell eingesetzt werden sollen. Typischerweise kommt dieses Modell eher in unteren Jahrgangsstufen zum Zug.



Tablets: Alternative zu Notebooks

Tablets mit Touchscreen wie der iPad von Apple oder Chromebook von Samsung haben sich in den letzten Jahren als Alternative zu Notebooks etabliert. Kompakt, leicht und relativ kostengünstig lassen sie sich gut in den Unterricht integrieren. Der Einsatzschwerpunkt ist die Nutzung im Online-Bereich, als Video-Player, als digitales Schulbuch oder als mobiles digitales Nachschlagewerk. Erfahrungen zeigen, dass Tablets wegen ihres geringen Gewichts, der intuitiven Bedienung, der relativ langen Akkulaufzeit und der vielfältigen Apps in den Jahrgangsstufen 1-8 besonders beliebt sind. In höheren Stufen wie Gymnasien, Berufsschulen und Hochschulen kommen in der Regel Notebooks zum Einsatz.

Ausstattung mit Endgeräten: Auszug aus unserem Unterstützungsangebot

  • Beratung bei der Auswahl der geeigneten Ausstattungsvarianten
  • Herstellerunabhängige Beratung bei der Spezifikation und Auswahl von Endgeräten
  • Variable Finanzierungsmöglichkeiten (Kauf, Leasing, Miete, Mietkauf)
  • Lieferung und Installation
  • Service-Angebot mit Support Hotline sowie Wartung und Reparatur der Geräte

Elternfinanzierung von Endgeräten: Wir bieten die Lösung!

Um eine breite Ausstattung der Schüler/innen mit mobilen Endgeräten sicherzustellen, ist die Finanzierung durch die Eltern eine Lösung. Wir unterstützen Sie als Schule oder Schulträger bei der schnellen und unbürokratischen Umsetzung: 

  • Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir ein Portfolio von geeigneten mobilen Endgeräten, wobei Ihnen die modernsten Geräte für digitales Lernen zur Verfügung stehen.
  • Wir stellen einen Webshop zur Verfügung, in dem die Eltern die Endgeräte bestellen können.
  • Passend dazu bieten wir den Eltern flexible und attraktive Zahlungs- und Finanzierungsmethoden.

Wir beraten Sie gerne – Kontaktieren Sie uns unverbindlich!

ALSO DEUTSCHLAND GMBH
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